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Wissenswertes über Tee

DIE TEEZUBEREITUNG

Der Tee und die Aufbewahrung

Keine Technik der Teezubereitung, kein noch so feines Porzellan nützt etwas, wenn man keine Qualitätstees einkauft. Tee ist heutzutage kein Luxusartikel mehr und sehr ergiebig.  Gute Shops bieten viele Tees in den unterschiedlichen Gewichtungen an. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, dann fragen Sie einfach nach ob sie auch weniger als die vorgegebene Menge bekommen können. Probieren Sie sich durch oder lassen Sie sich Probepakete zukommen. Die Teehändler kaufen stets neue und frische Ware ein in verschiedenen Stärken und Geschmacksrichtungen, lassen Sie sich auch einmal beraten. Das geht auch mittlerweile Online sehr gut wenn der Händler liebt was er tut.

Tee können sie gut in einer Luftdichten Dose aufbewahren oder grünen Tee sogar im Kühlschrank wo er seine flüchtigen Aromen am besten behält.  Einen großen Vorrat seines Lieblingstees braucht man sich nicht anlegen, so profitiert man immer von der neuen Ernte.

Dosierung

Auf Sorte und Blattgrad kommt es an wieviel Tee pro Tasse benötigt wird. Jedoch kann man stets sagen einen Teelöffel  pro Tasse. Einen gestrichenen Teelöffel wenn es sich um Broken handelt und gehäuft wenn es sich um Blatttee handelt.  Wem das aber zu ungenau ist, der kann sich im Fachhandel oder Onlineshop auch spezielle Maßlöffel zulegen oder sich genaue Zubereitungstipps einholen.  Bei teaDarling oder Vitalia-Energie Onlineshop ist meist ein Maßlöffel bei einer Bestellung dabei.  Da es immer besser ist den Tee etwas kräftiger zu zubereiten als zu dünn, geben sie einfach noch einen Löffel für die Kanne dazu. Ist der Tee zu stark, kann er leicht mit heißem Wasser verdünnt werden, zu schwacher Tee kann leider nicht mehr aufgepeppt werden.

Teekannen

Am besten schmeckt Tee aus dünnem Porzellan, Glas, Ton, Keramik, Edelstahl oder Silber ( so lange die Legierung keine Stoffe in den heißen Tee abgibt).  Aus dicken Humpen (wie man sie bei uns zu Hause nennt), also große Kaffeebecher  schmeckt er nicht so gut. Natürlich ist es jedem selbst überlassen wie und worin er seinen Tee zubereitet und aus welchem Gefäß er ihn dann auch trinkt. Mein Vater z.B. liebte seinen Humpen und trank auch seinen Tee daraus. Wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis erinnere, dann nutzen viele die Kaffeehumpen auch als Teetasse.  Mir schmeckt der Tee nicht aus dickem Material…für mich macht das Geschmacklich schon einen riesen Unterschied aus. Auch bleibt es dem eigenen Geschmack vorbehalten ob man nun seine Kanne nur mit heißem  Wasser ausspült um den braunen Belag zu erhalten oder  seine Kanne mit Spülmittel reinigt. Dann sollte man sie hinterher sehr gut ausspülen um alle Seifenreste , die den Geschmack  des Tees beeinträchtigen könnten zu entfernen. Der braune Belag in der Kanne ist die Patina, will man diese erhalten, dann sollte man für schwarzen und grünen Tee jeweils eine eigene Kanne nutzen. Viele glauben das der Erhalt der Patina die künftigen Tees noch besser und aromatischer macht, was ich für mich nicht so sehen kann. Ich spüle zwar meine Kannen nur mit heißem Wasser, aber auch mit Spülbürste. Ich mag es nicht wenn die Patina sich vom Kannenrand löst und im Tee wiederzufinden ist. Wie sie auch immer mit ihrer Teekanne tun, behalten sie diese bitte nur für Tee vor, denn wenn man auch Kaffee darin ausgießt, das mag der empfindliche Tee nicht und der Kaffee schmeckt leicht säuerlicher (wenn es nicht nur meine Einbildung ist). 

Teezubereitung

Die beste Art Tee zu zubereiten ist immer noch die herkömmliche Art den Tee  in einer Ziehkanne mit Wasser zu überbrühen, den Tee darin ziehen zu lassen und mittels eines Siebes den Tee dann in die Servierkanne füllen. So hat der Tee ausreichend Platz sich und sein Aroma zu entfalten. Allerdings um die Zubereitung etwas zu vereinfachen kann man auch Teesiebe, Teefilter aus Papier, Keramik oder Baumwolle nutzen. Nur in den engen Teeeiern kann der Tee nicht ausreichend quellen und sein Aroma entfalten. Es sei denn, man nimmt wie ich, von bestimmten Kräuterteesorten, nur immer so viel wie zwischen drei Fingerspitzen passen, dann reicht auch ein Teeei aus.  Im großen und ganzen beachte man bitte, das die Blätter beim Ziehen, ein mehrfaches der eigenen Größe ausrollen, je nach Sorte. Und auch hier sollten sie noch frei schwimmen könne.

Schwarzer Tee sollte nicht länger als fünf Minuten ziehen bevor er bitter wird und pelzig. Auch sind nach dieser Zeit alle gewünschten Stoffe aus dem Blatt ausgelöst. Mit frischem sprudelndem Wasser soll der Schwarztee in der Ziehkanne wo sich in der ersten Hälfte der Ziehzeit  das Thein und dann das magenberuhigende Tannin herauslösen. Hier muss jeweils  ausprobiert mit welcher Ziehzeit die verschiedenen Sorten am besten schmecken.

Für die ,,first flush“ Ernte des Darjeeling-Tees dosieren Kenner den Tee meist so:  ein gestrichener Teelöffel  ,,first flush“ pro Tasse und zwei Minuten ziehen lassen. Der ,,second flush“  wird ein gehäufter Teelöffel genommen und drei Minuten ziehen lassen. Auch hier ist es wieder Geschmacksabhängig des Tee-Genießers.  Im Allgemeinen aber gilt für die Anregende Variante  etwas mehr dosieren und kürzere Ziehzeiten. Die ausgleichende Wirkung wird weniger dosiert mit einer längeren Ziehzeit. Doch hier können die manche Teesorten dann leicht bitter schmecken.

Den Grün-Tee gießt man mit Wasser, das leicht abgekühlt ist nach dem kochen, auf. Auch hier gilt, Tee von besserer Qualität kann auch mit niedrigeren Temperaturen übergossen werden, bis 60°C.  Grüner Tee kann je nach Dosierung auch mehrfach aufgegossen werden wobei sich aber Geschmack und Inhalt schon etwas abflachen können. Jedoch verliert der Tee bei jedem mal Gerbstoffe.  Hier erzielen wir durch 10-12 Gramm pro Liter einen wirklich wunderbar schmeckenden grünen Tee. Übrigens sind die wenigsten Grün-Tees in der Tasse auch grün. Im Grunde sind das meist nur die japanischen Tees die wirklich auch giftgrün sein können. Alle anderen sind meist pfirsichgelb bis zu bernsteinbraun. Auch ist hier die Ziehzeit kürzer außer wenn es eine japanische Sorte ist die teilweise nur eine Minuten ziehen.

Wasser

Was das Wasser angeht, sollten Sie sich nach dem Härtegrad Ihres Wasser erkundigen, denn die wirkliche Qualität des Trinkwassers hat einen erheblichen Einfluss auf den Geschmack des Tees.  Für Tee eignet sich am besten kalkarmes, weiches Wasser.  Ein Darjeeling, der ein ganz feiner Tee ist, braucht sehr gutes Wasser, denn er reagiert auf Chlor sehr empfindlich. Der kräftige Assam-Tee behauptet sich auch gegenüber so manchen  härteren wasserarten.  Vielleicht probieren Sie es auch mit einem Wasserfilter wenn z.B. die Ostfriesenmischung in Hessen anders schmeckt als  Friesland. Auch ein stilles Mineralwasser kann zu Geschmacksveränderungen führen, wenn auch nur wenige dafür geeignet sind. Es kommt hier immer auf den Mineralgehalt an.